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Forum - So manipuliert die Bundesregierung die Bevölkerung

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Dicker69
gelöscht
So manipuliert die Bundesregierung die Bevölkerung
# 1 Zum Seitenanfang

Hallo, ein sehr intressanter Artikel. Einfach mal lesen und fschön wäre ein Meinungsaustausch.........

hier ein paar Auszüge.....

So manipuliert die Bundesregierung die Bevölkerung – Schmeißen Sie die »Terrorwarnungen« in die Tonne

Haben auch Sie nach den jüngsten Terrorwarnungen des Bundesinnenministers Angst vor einem Terroranschlag? Dann zittern Sie wahrscheinlich auch den ganzen Tag aus Angst davor, irgendwann durch einen Blitzschlag bei Gewitter zu sterben. Die Chance, bei einem Blitzschlag ums Leben zu kommen, ist in europäischen Industrienationen allerdings größer als die Chance auf Tod bei einem Terroranschlag.........

Irland-Krise drohen die Euro-Zone und auch die EU in absehbarer Zeit auseinanderzubrechen. In Großbritannien wird darüber derzeit mit allen Facetten ganz offen berichtet. Unter den Realisten herrscht Endzeitstimmung in Europa. Befürchtet wird innerhalb der europäischen Regierungen ein Run auf die Bankschalter, sobald offen über die finanziellen Folgen des Irland-Bailouts (weitere PIGS-Länder werden beim Bankrott folgen) gesprochen wird. Sobald der einfache Bürger auf der Straße kapiert, dass der Euro bald viel weniger wert sein wird, hebt er sein Geld ab, kauft Sachwerte oder transferiert es in einer anderen Währung ins Ausland..........

Irgendwann werden auch die dümmsten Deutschen sich die Frage stellen, warum sie allein von 1991 bis 2008 netto 324 Milliarden Euro (!) in die EU-Kassen einbezahlt haben, die heute schlicht weg sind. Mehr noch: Die nun von den Deutschen zu zahlenden Summen werden immer schneller immer größer werden. Deutschland ist der größte Netto-Zahler in der EU. Und Portugal, Irland, Griechenland und Spanien (PIGS-Staaten) waren und sind die größten Nettoempfänger, die am finanziellen Dauertropf vor allem der deutschen Steuerzahler hängen

hier der ganze Artikel.....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/so-manpiuliert-die-bundesregierung-die-bevoelkerung-schmeissen-sie-die-terrorwarnungen-in-die-to.html

Bild 22.11.2010, 22:08
Dicker69
gelöscht
RE:So manipuliert die Bundesregierung die Bevölkerung
# 2 Zum Seitenanfang
http://www.sueddeutsche.de/geld/interview-mit-max-otte-ich-h…


Crash-Prophet Max Otte im Interview "Ich habe von der Krise schamlos profitiert"


22.11.2010, 12:19 2010-11-22 12:19:24
Interview: A. Mühlauer und H. Wilhelm

Max Otte gilt als Deutschlands Krisenprophet.
Ein Gespräch über das Geheimnis seines Buchs "Der Crash kommt", Ackerland als Geldanlage - und warum wir den Euro nicht brauchen.



Seit er 2006 das Buch Der Crash kommt veröffentlicht hat, gilt Max Otte als Deutschlands Krisenprophet. Keine Frage.
Der Saal während seines Vortrages in München ist dicht gedrängt voll.
Danach wollen die Menschen mit ihm reden, diskutieren, plaudern.
Über die Finanzkrise und jeder Einzelne über seine ganz persönliche Verschwörungstheorie.
Otte bleibt trotzdem freundlich. Ja, als berufsmäßiger Pessimist ist man gefragt in diesen Tagen.
40 Vorträge hält Otte in den nächsten zweieinhalb Monaten.
Außerdem ist er - mittlerweile in Teilzeit - Professor der BWL an der FH Worms und hat ein Unternehmen, das Privatanleger und Mittelständler berät.
Promoviert hat er in Princeton, in Boston war er kurze Zeit Professor.
Doch es zog ihn zurück nach Deutschland.


Wirtschaftsprofessor Otte

"Crash-Prophet" Max Otte verdiente an der Krise mindestens 230.000 Euro.
(© picture-alliance/ dpa)


SZ: Herr Otte, Irland hin, Griechenland her: Der Euro macht uns mal wieder zu schaffen.

Max Otte: Es war klar, dass es so kommt.


SZ: Ach, kommen Sie. Als Krisenprophet müssen Sie das natürlich sagen.

Otte: Mein Vortrag, mit dem ich mich 1998 für die Professur in Boston bewarb, hatte das Thema: Warum der Euro politischer und ökonomischer Wahnsinn ist und warum es in zehn Jahren Probleme damit geben wird.
Den Amerikanern hat dieser eurokritische Ansatz natürlich gefallen und ich habe den Job bekommen. In Europa habe ich dann aber niemanden gefunden, der diese These veröffentlichen wollte.


SZ: Warum brauchen wir den Euro nicht?

Otte: Es ist ein Mythos, dass wir den Euro brauchen, um Europa zusammenzubringen.
Ein völliger Wahnsinn. So verschiedene Volkswirtschaften unter ein Dach zu zwingen.
Der Euro ist schädlich. Er hat den spanischen Immobilienboom doch erst ermöglicht, weil die Spanier dort plötzlich unsere günstigen Zinsen hatten.


SZ: Der Euro ist alternativlos, sagt Kanzlerin Angela Merkel.

Otte: Wenn man lange nicht darüber nachdenkt und sich dann in eine Ecke drängen lässt, dann kommt man aus der Ecke nicht mehr raus.
Es war halt eine rein politische Entscheidung gewesen, jetzt muss man damit umgehen.


SZ: Ihren Ruf als Pessimist verdanken Sie Ihrem Bestseller "Der Crash kommt", den Sie 2006 veröffentlichten.
Seither gelten Sie als der deutsche Krisenprophet.
Wie kam Ihnen die Idee für das Buch?

Otte: Krisen fand ich schon immer spannend.
1986 habe ich einen Vortrag des Krisen-Forschers Charles Kindleberger gehört.
Der hat mich begeistert. Außerdem bin ich verhinderter Historiker, Geschichte hätte ich lieber studiert als Volkswirtschaft.
Aber man muss ja auch auf die Zweckmäßigkeit des Studiums achten.


SZ: Im Studium der VWL haben Sie doch gelernt, dass der Markt alles regelt.

Otte: Diese Ansicht ist mir immer fremd gewesen.
Ich musste das gezwungenermaßen inhalieren und auch wieder von mir geben.
Aber in Wirklichkeit ist es doch anders: Krisen sind die Bruchstellen der Geschichte, die zeigen, dass es eben nicht funktioniert.
Und jetzt, jetzt verrate ich Ihnen ein großes Geheimnis.
1988 erschien in den USA ein Buch von einem relativ unbekannten Professor aus den Südstaaten, Ravi Batra, es hieß "The Great Depression of 1990".
Das war der Mega-Bestseller in den USA, gerade als ich in Princeton anfing zu promovieren.


SZ: Was stand in dem Buch?

Otte: Das Buch war nicht dumm.
Ravi Batra hatte grundsätzlich ähnliche Ideen wie John Maynard Keynes: Wenn die Vermögensverteilung zu weit auseinandergeht, dann bekommt man eine strukturelle Nachfrageschwäche.
Das ist schon fast sozialistische Krisentheorie. Aber das stimmt ja eigentlich auch.
Er schrieb viel über das Verschuldungsproblem in den USA.


SZ: Und dann?

Otte: Ich dachte: Eigentlich hat er ja recht. Aber die Krise kam nicht.
2000 hat er es dann noch mal probiert und noch ein Krisen-Buch veröffentlicht.
Er hatte immer noch recht. Doch wieder kam keine Krise.
Dann veröffentlichte auch der Analyst Robert Prechter ähnliche Gedanken.
Die Logik konnte ich teilen - natürlich nicht komplett, aber im Grundsatz schon.
Da steckt viel historisches und politisches Wissen drinnen.
Diese Gedanken habe ich dann zusammengezogen.


SZ: Das war alles? Das soll das ganze Geheimnis Ihres Erfolgs sein?

Otte: Na ja, hinzukam: Als ich in Boston lebte und nicht wenig verdiente, fraß mein nicht besonders schönes Apartment die Hälfte meines Gehaltes auf.
Da merkte ich: Die Relationen am amerikanischen Immobilienmarkt passen einfach nicht mehr.
Tja, und dann hatte ich den richtigen ökonomischen Instinkt, um zu sagen: Jetzt ist es so weit. Jetzt kommt die Krise. Ich schrieb mein Buch.


SZ: Das klingt einfach. Wann schreiben Sie Ihr nächstes Crash-Buch?

Otte: Ich werde kein zweites Crash-Buch schreiben.
Jetzt gibt es ja genügend: "Der Staatsbankrott kommt", "Der Abschwung kommt", "Die nächste Krise kommt bestimmt", "Die Inflation kommt".



SZ: Wie verkaufte sich Ihr Crash-Buch zu Beginn?

Otte: Bis Sommer 2008 etwa 50000 Stück. Ich war sehr zufrieden.


SZ: Und dann kam die Krise. . .

Otte: . . . und die Verkaufszahlen gingen hoch.
Bis heute habe ich knapp 500000 Stück verkauft und 230000 Euro mit dem Buch verdient.


SZ: Sie haben von der Krise profitiert.

Otte: Schamlos.

SZ: Es war einfach nur das richtige Buch zur richtigen Zeit.


Otte: Jetzt werde ich mit diesem einen Buch identifiziert.
Dabei ist das nur ein Bausteinchen in meinem Leben.
Es gab so viele andere Momente, Momente des Scheiterns und des Neuanfangs.
Da ist nichts gradlinig verlaufen.
Als junger Mensch hatte ich den festen Vorsatz, in die USA auszuwandern.
Jetzt bin ich zwar amerikanischer Staatsbürger geworden, bin aber doch zurück nach Deutschland gekommen.
Anfang der Neunziger, da hatte ich überlegt, doch auf die dunkle Seite zu wechseln und Investmentbanker zu werden.
Aber die wollten mich alle nicht.
Für meine Dissertation habe ich sieben Jahre gebraucht.
Und mit einem ersten Unternehmen habe ich eine Insolvenz hingelegt.


SZ: Wie ist das, wenn man pleite geht?

Otte: Nach nur drei Semestern in Boston habe ich gekündigt.
Ich habe einfach eine unternehmerische Ader und wollte und will auch was bewegen.
Also bin ich ins kalte Wasser der New Economy gesprungen, im Jahr 2000.
Ich wollte ein Internetportal für Anleger machen.
Das waren Sitten in der Zeit! Das Unternehmen, mit dem ich zusammenarbeitete, wollte das Projekt verkaufen.
Dann habe ich eine Insolvenz hingelegt, um das zu verhindern.
Das ging hin und her. Da folgten sechs bis sieben Prozesse.
Das ging schon an die Existenz, ja.
Wegen der Rechtsstreitigkeiten habe ich dann meine Gitarrensammlung verkauft.
Das war hart.


SZ: Spielen Sie noch Gitarre?

Otte: Ich war begeisterter Hobbyrocker in einer Band.
Wir haben laut und heavy Musik gemacht, die Musik der Siebziger halt.
Zurzeit komme ich nicht dazu und bin weder körperlich noch musikalisch fit genug.
Aber da wird bald wieder trainiert.


SZ: Herr Krisenprophet, was kommt nun?
Alle sprechen ja gerade vom Ende des amerikanischen Zeitalters - zu Recht?


Otte: Amerika steht mit dem Rücken zur Wand.
Wir haben dort 15 Prozent echte Arbeitslosigkeit.
Wir haben einen drohenden Kollaps der Wirtschaft.
Es kann sein, dass sie sich qua Inflation entschulden.
Die Amerikaner könnten es schaffen, den großen Reset-Knopf zu drücken und so wieder neu anzufangen.
Aber wir kommen in eine wirtschaftspolitisch und weltpolitisch unübersichtliche Phase.
Das ist schon riskant gerade.
Normalerweise gab es immer Kriege, wenn sich das Zentrum der Weltpolitik verschoben hat.
Von Portugal nach Spanien, von Spanien nach Holland, von Holland nach England, von England in die USA.




SZ: Der Krieg als Reset-Knopf.

Otte: Eben.


SZ: Wann geht es denn los mit der Inflation?

Otte: Es ist eine merkwürdige Zeit.
Wir haben einerseits viele deflationäre Impulse: Arbeitslosigkeit, Pleiten, sinkende Häuserpreise.
Auf der anderen Seite wird die Geldmenge massiv ausgedehnt.
Ich denke, wir werden in den nächsten zwei Jahren Klarheit haben, wo es hingeht.
Es ist nicht gesagt, dass Bernanke und Co das in den USA hinbekommen.
Wenn nicht, dann Heidewitzka!
Wenn die eine Hyperinflation kriegen, dann gute Nacht.
Die EZB hält viele Dollars, die dann wertlos wären.
Die Japaner und Chinesen noch mehr.
Dann kocht die Suppe richtig.
Wir kommen in sehr turbulente Zeiten.




SZ: Was wäre denn Ihr Wunschszenario?

Otte: Eine leichte Inflation.
Vier, fünf, sechs Prozent, dann könnte man die Staatsschulden abtragen.
Für Berufseinsteiger wäre das gut. Für die junge Generation.


SZ: Aber für die Älteren nicht. Deren Ersparnisse würden ihren Wert verlieren.
Kann man das verantworten?


Otte: Ach, aber ich finde, wir in Deutschland sind ansonsten doch sehr fair zu der Generation meiner Eltern.


SZ: So ein richtiger Optimist sind Sie aber nicht.
Sie haben sich Ackerland gekauft. Für den Fall einer Weltwirtschaftskrise?

Otte: Ich habe in der Pfalz Ackerland gekauft, ja.
Aber nicht wegen der Krise.
Die Vorfahren meiner Mutter kommen von dort.
Und ich bin im Sauerland aufgewachsen.
So habe ich einen Bezug dazu.
Ich will meinen Kindern das Gefühl mitgeben, was es bedeutet, eigenes Land zu besitzen.
Es ist aber verpachtet.
Es bringt ein, zwei Prozent Rendite.
Die steigt aber mit der Inflation, das ist wie ein inflationsgesichertes Sparbuch.



SZ: Sie haben sich das durchgerechnet?

Otte: Klar, das Ackerland ist Lifestyle und Investment.

SZ: Wie groß ist es?

Otte: Zehn Hektar. Das reicht, um eine Familie zu ernähren.

SZ: Also doch ein wenig Krisenangst!


Otte: Ein bisschen vielleicht (lacht).

Interview: Alexander Mühlauer und Hannah Wilhelm
Bild 23.11.2010, 10:10
Dicker69
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Wikileaks will Großbank entlarven
# 3 Zum Seitenanfang

Wikileaks will Großbank entlarven

Noch schlagen die Wogen der jüngsten Wikileaks-Veröffentlichung hoch, da kündigt die Internetplattform bereits die nächste Enthüllung an. Anfang 2011 sollen tausende Materialien über eine US-Großbank ins Netz gestellt werden, die ungeheuerliche Verstöße und unethische Praktiken dokumentierten. Wikileaks-Gründer Assange spricht von einem "Megaleak".

Nach der Veröffentlichung vertrauliche US-Diplomatenberichte will die Enthüllungsplattform Wikileaks Anfang kommenden Jahres Zehntausende Dokumente einer amerikanischen Großbank im Internet offenlegen. Die Dokumente gäben Einblicke in das Verhalten des Managements und dürften wohl zu einer Untersuchung führen, kündigte Wikileaks-Gründer Julian Assange in einem Interview mit dem US-Magazin "Forbes" an.

"Es geht um zehntausende oder hunderttausende Dokumente, je nach Definition." Es handle sich dabei um ein "Megaleak". Es würden dabei unethische Praktiken und ungeheuerliche Verstöße dokumentiert. "Man kann es auch das Ökosystem der Korruption nennen", sagte Assange. Gegenstand des Materials seien aber auch "die unterstützenden Entscheidungsstrukturen und die interne Ethik des Managements". Die Unterlagen zeigten zudem, dass die Aufsicht nicht richtig funktioniere und wie die Manager vorrangig ihre eigenen Interessen im Blick hätten. Den Namen der Bank nannte er nicht.........

hier gehts weiter.........

http://www.n-tv.de/politik/Wikileaks-will-US-Grossbank-blossstellen-article2038046.html

JP Morgan oder HSBC könnten große Augen bekommen, wenn deren Namen fallen. Die gehören ja mit zu den unverschämtesten Bankstern in den USA. Außerdem scheinen die im Interesse der FED die Silber- und Gold-Kurse jahrelang manipuliert zu haben!!! Bin gespannt wie der Silberkurs dann reagiert! Meinungen?

 

Bild 30.11.2010, 11:14
Offline Midy Männlich
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RE:Wikileaks will Großbank entlarven
# 4 Zum Seitenanfang

Das würde ja nicht einmal so schlecht klinge. Bin gespannt, ob da unsere zwei Banken auch darin vorkommen werden.

Gruß

Midy

Bild 30.11.2010, 11:54
Dicker69
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RE:Wikileaks will Großbank entlarven
# 5 Zum Seitenanfang

auf diese Nummer bin auch sehr gespannt. JP Morgan oder HSBC könnten es sein.

Es wäre Wahnsinn , wenn die Wiki-Veröffentlichung als Nebeneffekt den Silbershortern das Genick brechen würden.
Bis jetzt wurden ja nur die offiziellen Silbershorts von JPM und HSBC in den Medien kolportiert und was haben die Herrschaften im außerbörslichen Handel getrieben, das ist gar nicht bekannt! Würde mich nicht wundern, wenn da noch eine nette Dunkelziffer an ungedeckten Silbershorts im OTC rumschwirrt. Ein anderer Gedanke, vielleicht ist dieses ja gewollt! Eigentlich erfahren wir doch nur was gewollt ist oder nicht? Nur meine Gedanken, Meinungen?

 

Bild 30.11.2010, 12:34
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RE:Wikileaks will Großbank entlarven
# 6 Zum Seitenanfang

Goldman = Enron?

Anfang 2011 will Wikeleaks die Machenschaften von zwei US-Großbanken aufdecken. Das kündigte Wikileaksgründer Julian Assange an. Damit könnten die Tage des Wikileaksgründers gezählt sein.


Von Michael Mross
Mit der Veröffentlichung der Diplomatendepeschen hat Wikeleaks-Gründer Julian Assange das Weiße Haus bereits zum Kochen gebracht. Nun geht Assange aber einen entscheidenden Schritt weiter, er überschreitet eine Schwelle, bei der der „Spaß“ aufhört. Er will interne Bankunterlagen von US-Großbanken veröffentlichen. Was da drin steht, kann sich wahrscheinlich jeder, der das Geldsystem versteht, bereits vorstellen. Es wird der Supergau.

Julian Assange kündigte im US-Magazin "Forbes" an: Seine Internetplattform werde Zehntausende interne Dokumente aus einer großen US-Bank veröffentlichen, "die ein oder zwei Banken in die Tiefe reißen" könnten. Die Dokumente sollten "Anfang kommenden Jahres" im Internet veröffentlicht werden. Sie würden unter anderem zeigen, wie auf Führungsetagen der Banken gegen die Ethik verstoßen werde.

Die Offenlegung des Materials eröffne "wahre und repräsentative Einsichten, wie sich Banken auf der Management-Ebene verhalten", sagte Assange. "Man kann es das Ökosystem der Korruption nennen."

Der Australier verglich in dem Interview die anstehende Veröffentlichung mit den E-Mails, die im Zusammenhang mit dem Enron-Unternehmensskandal ans Licht kamen. Der einst zehntgrößte US-Konzern hatte 2001 nach einem Bilanzbetrug einen Insolvenzantrag gestellt - Auftakt einer ganzen Reihe von Betrugsfällen, die die US-Wirtschaft in den folgenden beiden Jahren erschütterten.

Welche Konsequenzen hat nun die geplante Wikeleaks Veröffentlichung in Hinblick auf das Geschäftsgebaren von US-Großbanken? Ist Goldman Sachs=Enron? Man kann heutzutage bekanntlich Vieles machen. Aber in bestimmten Dingen sollte man wahrscheinlich vorsichtig sein. Wenn Assange selbst angibt, dass er eine oder zwei große Banken in den Abgrund reißen kann, dann wird es brenzlig. Es ist davon auszugehen, dass der Wikileaksgründer selbst nicht die geringste Ahnung hat, was das bedeutet: Es bedeutet das Aus  für das Geldsystem. Einen neuen Schock, ausgehend von den Ikonen des Geldsystems, kann sich das System selbst nicht leisten.

Im Prinzip sagt Assanage Folgendes: Ein oder zwei Großbanken „in die Tiefe reißen“ – das bedeutet nichts anderes, als dass Interna von Goldman Sachs oder JPMorgan veröffentlicht werden. Was in diesen internen Mails, Daten etc. steht kann sich angesichts der Verwerfungen im internationalen Finanzsystem jeder vorstellen. Sollten die beiden Ikonen des US-Banken-Systems wirklich über die Veröffentlichungen fallen, dann bedeutet dies nichts Geringeres als der totale Crash des Geldsystems. Wenn Goldman und JPM angegriffen werden, dann wird es ernst.

Und deshalb sollte sich Assange ernsthafte Sorgen um sein Leben machen. Einen Angriff auf das Geldsystem wird er voraussichtlich nicht überleben. 

Julian Assange selbst wird die Konsequenzen seines Tuns wahrscheinlich nicht richtig einschätzen. Er sagt sich: „Dann gehen eben die beiden größten Banken der USA kaputt“. Doch die Konsequenzen werden natürlich global zu spüren sein: Nichts Geringeres als ein Zusammenbruch der Welt, wie wir sie bisher kennen, steht damit auf dem Spiel. – Natürlich ein Kollaps, der früher oder später eintreffen wird.

Aber sicherlich auch ein Kollaps, den die Statthalter des Systems um jeden Preis aufschieben wollen. Bekanntlich versuchen sie bis zur letzten Sekunde das Ponzi-Schema, das Kartenhaus, aufrecht zu erhalten. Wir dürfen gespannt sein, ob es überhaupt zu den Veröffentlichungen kommt.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6887-goldman-enron

---

Gruß

Silbernews

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Fürchtet Euch nicht…
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Gruß

Silbernews

Bild 05.12.2010, 21:44
Dicker69
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Weltwirtschaftskrise voraus: Superreiche arbeiten daran – weltweit
# 8 Zum Seitenanfang

Weltwirtschaftskrise voraus: Superreiche arbeiten daran – weltweit

Die Süddeutsche klärt momentan über den beunruhigenden Zustand grassierender Staatspleiten auf:

Die Wirtschaftskrise reißt weltweit tiefe Löcher in die öffentlichen Haushalte und zwingt Regierungen zum Überdenken ihrer Steuersysteme. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) sind die Steuereinnahmen aller OECD-Länder im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten gesunken. Der Rückgang sei für die Industrieländer damit so hart gewesen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1965, sagte Jeffrey Owens, Steuerexperte der Organisation am Mittwoch bei der Vorstellung der Studie in Paris. Leere Kassen, erdrückende Schulden: Vielen westlichen Ländern stehen erbitterte Kämpfe ums Geld bevor. In 25 von 28 Staaten war die sogenannte Fiskalquote 2009 geringer als im Vorjahr. Sie gibt das Verhältnis von Staatseinnahmen und Wirtschaftsleistung an.

Das hört sich jetzt etwas anders an als die routinemäßig veröffentlichten Krisenbewältigungsmeldungen aber erklärt die europaweiten Unruhen und Massenstreiks..........

http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2010/12/16/weltwirtschaftskrise-voraus-superreiche-arbeiten-daran-weltweit/

Bild 16.12.2010, 14:07
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RE:Weltwirtschaftskrise voraus: Superreiche arbeiten daran – weltweit
# 9 Zum Seitenanfang

Lügen, Lügen, Lügen: Das Fundament des Finanzsystems

von Bill Bonner

Lügen, Lügen, Lügen...
Die Tage vergehen schnell. Das Jahr 2010 ist fast vorbei. Lassen Sie uns einige Zeitlang den Markt vergessen. Es ist Zeit, sich ein bisschen zu erholen. Zeit zum Nachdenken.
Jeder ist heutzutage so in Eile", so ein Kollege in Australien. Niemand hat mehr Zeit zum Nachdenken. Stattdessen sind sie mit dem Beantworten von Emails oder dem Checken ihrer Blackberries beschäftigt. Das ist beeindruckend. Man geht in einen Aufzug, und jeder holt ein Handy raus. Keiner spricht mehr. Oder schaut jemanden an. Oder denkt nach."
Ich denke nicht, dass sogar die Analysten groß nachdenken. Wir sind zu beschäftigt. Wir müssen zu viel Material produzieren. Wir haben eigentlich nicht viel zu sagen...aber wir sagen viel."

Natürlich stimmte das auch für mich für viele Jahre. Ich bin zu beschäftigt. Ich habe zu viel Material zu produzieren. Ich habe nicht viel zu sagen - aber ich sage viel. Ich war dem Trend immer voraus. Ich schreibe jeden Tag, ob ich etwas zu sagen habe oder nicht.
Habe ich heute etwas zu sagen? Um die Wahrheit zu sagen - ich weiß es noch nicht. Aber lassen Sie uns mit dem Nachdenken über ein Zitat beginnen, welches mir letzten Freitag aufgefallen ist: Das Problem mit den USA derzeit ist, dass das Land im letzten Jahrzehnt auf Lügen aufgebaut worden ist, und dass die Lügen nicht aufhören."

Und dann dieses Zitat von Charles Hugh Smith, via Marc Faber:

...der Status Quo würde kollabieren, würde der systematische Betrug (...) aufhören. Doch anders als die Taten von bösen Verschwörern, sind sie das Fundament der US-Wirtschaft und des Finanzsystems geworden..."
Sie werden sich noch daran erinnern, wie Goldman Sachs die ganze Welt mit seinen Trading-Gewinnen beeindruckt hat. Tag für Tag machten die Trader von Goldman Sachs Gewinne. Die Firma hat perfekte" Trading-Quartale gehabt, mit nicht einem einzigen Tag Verlust.
Sicher wird doch einer der jüngeren Händler bei Goldman Sachs doch zumindest einmal falsch gerechnet haben? Oder ein erfahrener alter Profi, nach einem opulenten Mittagessen, wird doch mit seinen fetten Fingern einmal auf die falsche Taste gedrückt haben? Nicht. Nicht einmal hat sich die Trading-Maschine von Goldman Sachs geirrt. Das ist fast unnatürlich.
Wer waren die Gegenparteien dieser Trades, frage ich mich? Das ist doch ein Nullsummenspiel. Eine Seite gewinnt. Die andere verliert. Also muss doch ein armer Wicht für jeden Gewinn, den Goldman Sachs gemacht hat, einen Verlust erlitten haben.

Stellen Sie sich vor, wie er jeden Tag Verluste erleidet, Tag für Tag...und dennoch jeden Tag weitermacht. Wie kann jemand so viele Verluste ertragen? Welcher Kämpfer steckt so viele Schläge ein, und bleibt dennoch stehen? Und dennoch gab es in diesem Zeitraum keine größeren bekannt gewordenen Pleiten. Wie war das möglich? Dies sind meine Gedanken derzeit.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de

---

Gruß

Silbernews

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Hyperinflation: Die Würfel sind gefallen

Hyperinflation: Die Würfel sind gefallen

Montag, 07. März 2011, 13:22
Das Weltfinanzsystem hängt in den Seilen. Jedwede künftige Währung wird über irgendeine Art der Gold- oder Silberdeckung verfügen müssen, um Bestand zu haben und multilateral akzeptiert zu werden
Bob Chapman, The International Forecaster, 05.03.2011
Die Federal Reserve erklärt, wir bräuchten Inflation, um den Schuldenüberhang zu bewältigen. Inflation schafft jedoch keine Arbeitsplätze, sondern verzerrt lediglich die Preise. Der Chef der FED, Ben Bernanke, erklärt, dass er jederzeit mit der Inflation aufhören könne, wenn er dies für notwendig erachtet. Das ist nicht wahr, weil, sollte die Inflation ausgesetzt werden, die Deflationen das Kommando übernehmen und die Wirtschaft zusammenbrechen würde.
Es gibt kein Instrument der Feinsteuerung, mit dem diese zwei sich gegenüberstehende Auswirkungen an- und abgeschaltet werden könnten. Die inflationären Maßnahmen waren krass und sind in viel zu starkem Umfang eingesetzt worden. Das ist das genaue Gegenteil von dem, womit die US-Notenbank eigentlich beauftragt wurde. Ihre Aufgabe ist die Förderung der Preisstabilität und der Vollbeschäftigung, ja in Wirklichkeit gehört auch noch die Rettung des Bankensystems dazu.
Innerhalb der vergangenen 3 Jahre versuchte die FED, den Banken dabei behilflich zu sein, ihre toxischen Vermögenswerte loszuwerden. Diese Bemühungen könnten noch weitere 5 Jahre anhalten. Die Banken halten aktuell mehr toxische Vermögenswerte als jemals zuvor.
Diese problematischen Anlagen sind das Ergebnis einer exzessiven Kreditvergabe und exzessiver Spekulationen während der Jahre 2003 und 2008 sowie einer Niedrigzinsphase, die viel zu lange angehalten hat.
In 2007 wurde man sich dieser toxischen Vermögenswerte erstmals in Qualität und Umfang gewahr. Die meisten dieser schlechten Anlagewerte stehen bei den Banken immer noch in den Büchern – doch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, das Rechnungslegungsgremium FASB, die Steuerbehörden und die Regierung stören sich überhaupt nicht daran, dass hier eine doppelte Buchführung praktiziert wird. Wenn Sie in Ihrer Firma mit derartigen Methoden arbeiten würden, kämen Sie ins Gefängnis, beim Finanzsektor und den transnationalen Banken ist dies aber völlig in Ordnung.
Das war auch der einzige Grund, warum die erste Runde der quantitativen Lockerung (QE1) durgeführt wurde. QE1 diente ausschließlich der Rettung der Finanzbranche und anderer elitistischer Konzerne. Die toxischen Vermögenswerte, die noch nicht an die US-Notenbank verkauft wurden, schlummern immer noch in den Bankbilanzen – vielleicht für immer.
Durch die seitens der Federal Reserve geschaffene Inflation werden die Vermögenswerte künstlich angehoben, so dass die schlechten Anlagen im Preis zu steigen scheinen, obwohl dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Die von den Banken, Handelshäusern und anderen gehaltenen toxischen Wertpapiere, die einst nur noch 30% ihres Nominalwerts wert waren, sind jetzt noch weniger wert.
Die ganze weltweite Inflation kann am Wert dieser Anlagen nichts ändern. Sicherlich mag die Inflation dabei helfen, zwischenzeitlich für Einnahmen zu sorgen, langfristig wird es jedoch nichts nützen. Langfristig funktionieren diese Strategien nicht. Die jetzigen und künftigen Zinszahlungen auf die Schulden werden größer als die generierten Einnahmen sein.
Auch die QE2-Zahl in Höhe von USD 900 Milliarden ist Schwachsinn. Wenn QE2 vorbei ist, werden sich die Maßnahmen auf USD 1,7 Billionen belaufen, also fast doppelt so hoch sein.
QE1 wird dafür sorgen, dass es in den USA bis Ende dieses Jahres eine reale Inflation von 14% geben wird. QE2 wird in 2012 für 25% bis 30% Inflation sorgen. QE3 wird uns die Hyperinflation bringen. Die Monetisierung wird das Sagen haben.
Die Würfel sind gefallen, und es ist beunruhigend mitanzusehen, wie Herr Bernanke den US-Kongress belügt. Was wird er ihnen erzählen, wenn er einräumen muss, dass er USD 1,7 Billionen gedruckt hat, man die Gelder monetisierte und in Inflation verwandelte, während der offizielle Leitzins knapp über null gehalten wurde und der Realzins für die 10-jährige US-Staatsanleihe auf 4,25% und dann 5,25% gestiegen ist? Der amerikanischen Öffentlichkeit wird es den Atem verschlagen.
Noch einmal: Die Federal Reserve und das US-Bankensystem stecken in einer Falle, aus der es kein Entrinnen gibt. Wenn sie den Leitzins anheben, führt dies zum Finanzzusammenbruch. Wenn sie den Leitzins weiter unten halten, könnten sie ja immer noch QE2 zurückfahren, was ebenfalls zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft führen würde, genauso wie 1992 in Japan, wo die Depression bis heute anhält. Beide Entscheidungen würden die U6-Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten auf über 37% auf das Niveau des Jahres 1933 katapultieren.
Noch schlimmer: Wenn die in der Bilanz der FED befindlichen Vermögenswerte zu Marktpreisen bewertet würden, wäre die US-Notenbank pleite – ein Sachverhalt, der bereits seit geraumer Zeit seine Gültigkeit hat.
Es ist nicht überraschend, dass die .....


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http://www.silbernews.at/08news/wirtschaft/wirtschaft2011/070311-hyperinflation-die-wuerfel-sind-gefallen.php

---

Gruß

Silbernews

Bild 07.03.2011, 13:49
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