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Forum - Hier findet man alles über den Kohlepreis

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TimLuca
gelöscht
Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 1 Zum Seitenanfang
Kohle

Hallo Zusammen!

Hier können alle Infos zur Entwicklung des Kohlepreises zusammengetragen und diskutiert werden!

 

CoalPrice
http://www.eia.doe.gov/cneaf/coal/page/coalnews/coalmar.html

Hier mal die Charts dazu:

DJUSCL
Intrady......................................3 Monate......................................6 Monate

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Bild 08.06.2010, 07:49
TimLuca
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 2 Zum Seitenanfang

China and India transforming steam coalDeutsche Bank 

Reuters quoted Deutsche Bank said in its latest Commodities Weekly report that the seaborne thermal coal market is experiencing a transformation which may be as significant as that which took place in iron ore over the past decade.

The report said "We expect that the market will move into deficit in 2010 as OECD demand recovers and begins competing for volumes with the emerging world. It said we believe that China and India together could transform the demand landscape for thermal coal over the next decade, displacing current western importers and evolving to dominate the industry."

Deutsche Bank also raised its Australian thermal contract prices to USD 110 a tonne FOB Newcastle in 2011 and USD 120 a tonne in 2012 due to strong fundamentals up from USD 98 in 2010.

(Sourced from Reuters)
http://www.steelguru.com/news/raw_material_news/MTQ5NTQx/Chi…

Bild 08.06.2010, 07:53
TimLuca
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 3 Zum Seitenanfang

http://219.124.113.70/en/divisions/energy/business.html
Coal Business

Sojitz coal operations are comprised of a trading business and an investment business, from which we work to draw synergies. In coal sales to Japan, we are striving to expand sales volume mainly from Australia, Russia, Indonesia and China, for which we hold the top share of imports to Japan. At the same time, we are also focusing on offshore trade, especially to China, through a coal sales company we established in China in 2007. Where investments are concerned, following our investment in an Australian coking coal mine (Lake Vermont Coal Mine), which began commercial production in 2009, a large thermal coal mine in Australia (Moolarben Coal Mine), which was acquired last year, will start production in 2010. We will also further expand our investments in Australia, as well as in Indonesia and Russia, to accumulate interests in a greater volume of coal. 

Bild 08.06.2010, 07:53
TimLuca
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 4 Zum Seitenanfang

Zukunft der Energie

Für das globale Wirtschaftswachstum muss bis 2030 über 70 Prozent mehr Kohle abgebaut werden. Bis dahin aber, warnen Experten, ist das Fördermaximum längst überschritten.
Von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald

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Braunkohleförderung in der Lausitz – nirgendwo auf der Welt kommt man als Besucher so nahe an den Kohleabbau 


Als die derzeit noch anhaltende Kältewelle einsetzte, wurde in China der Strom knapp. In Peking waren die Temperaturen zeitweise auf minus 16,7 Grad gesunken, den niedrigsten Wert seit knapp 40 Jahren. Sieben Provinzen rationierten den Strom für Industriebetriebe, denn Privathaushalte, Kliniken, Schulen und Verkehrsträger erhielten bei der Versorgung Priorität. 

Ursache der Krise waren die geringen Reserven an Kohle, die im Reich der Mitte der wichtigste Energieträger ist. Kältebedingt schnellte der Verbrauch von Strom und damit Kohle empor, denn viele Chinesen heizen auch mit Klimaanlagen und elektrischen Radiatoren. In Zentral- und Ostchina schlugen die Behörden Alarm und forderten die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Die Zeitung „Guangdong Ribao“ berichtete, einige Kraftwerke hätten nur noch Vorräte für drei Tage. Andere Medien kritisierten, die Städte seien nicht ausreichend auf die Kältewelle eingestellt gewesen. Bereits Ende letzten Jahres habe es in den Lagern in Zentralchina lediglich Kohle für zehn Tage gegeben.

Die Kohle wird knapp

Der Versorgungsengpass gibt einen Ausblick auf die nähere Zukunft. Denn wie alle fossilen Rohstoffe wird auch die Kohle knapp – und zwar schneller, als die meisten Geologen bislang dachten. Davor warnte bereits 2007 die Energy Watch Group (EWG) – sie gehört zur in Ottobrunn bei München angesiedelten Ludwig-Bölkow-Stiftung – in einer Studie, in der sie die internationalen Statistiken über die Kohlereserven analysierte. Dabei erwiesen sich viele dieser Zahlenwerke als veraltet. „Die Statistiken suggerieren, dass die Kohle in nachgewiesenen Lagerstätten zu heutigen Marktpreisen verfügbar sei, doch davon kann keine Rede sein“, erklärte Studienleiter Werner Zittel. „Viele Angaben wurden seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Wo dies erfolgte, wurden die Reserven meist nach unten korrigiert, teilweise sogar sehr drastisch.“

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover etwa hatte die deutschen Steinkohlereserven über Jahrzehnte mit 23 bis 24 Milliarden Tonnen bezifferte. Im Jahr 2004 wurden sie laut der EWG-Studie auf 183 Millionen Tonnen herabgestuft, also um über 99 Prozent. Die BGR lieferte die bemerkenswerte Begründung, spekulative Ressourcen würden jetzt nicht mehr berücksichtigt. Auch bei der Braunkohle gab es Abwertungen um mehr als 80 Prozent. Ähnliche Tendenzen ortete die EWG unter anderem in Großbritannien und Polen. 

Insgesamt lagen die Schätzungen der weltweit verfüg- und abbaubaren Steinkohlelager 2005 um 15 Prozent unter denen von 1987. Dabei teilen sich sechs Staaten 85 Prozent der globalen Kohlereserven. An der Spitze stehen die USA vor Russland, Indien und China, abgeschlagen folgen Australien und Südafrika. Von ihnen meldeten aber nur Indien und Australien in den vergangenen 20 Jahren mehr Reserven. Indien hob sie von 12,6 Milliarden auf 90 Milliarden Tonnen an, Australien von 29 Milliarden auf 38,6 Milliarden Tonnen. Bei Braunkohle wurden die weltweit vermuteten Lagerstätten im gleichen Zeitraum um 50 Prozent herabgestuft. 

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Billige Energie für das Schwellenland China: Das gigantische Kohlekraftwerk von Shengtou 

Das Ende der Reserven

Doch einige Staaten wie Vietnam und China melden schon lange keine neuen Daten mehr. Die letzte Aktualisierung aus China stammt von 1992. Rund ein Fünftel der damals angegebenen Reserven wurde laut der EWG-Studie seitdem aus dem Boden geholt. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die chinesische Kohleförderung in den kommenden zehn Jahren ihren Höhepunkt überschreiten wird“, schreiben die Autoren.

Damit rückt ein Szenarium in den Blickpunkt, das schon seit Jahren beim Erdöl Furore macht. Beim flüssigen schwarzen Gold , sagen einige Experten, sei der Fördergipfel bereits seit einigen Jahren überschritten. Ab diesem „Peak Oil“ genannten Punkt sinkt die Förderung, weil sich die Lagerstätten zunehmend erschöpfen. Wenn der Verbrauch gleichzeitig steigt, schießen die Preise für Erdölprodukte raketengleich nach oben.

„Peak Coal“ droht

Nun könnte also „Peak Coal“ folgen. Zwar gab der Weltenergierat in seiner offiziellen Statistik von 2007 noch eine scheinbar beruhigende globale Reserve von 847 Milliarden Tonnen an. In jenem Jahr lag der weltweite Verbrauch bei knapp sechs Milliarden Tonnen. Bliebe er konstant, würden die Kohlevorräte unseres Planeten noch etwas über 140 Jahre reichen.

Dies deckt sich mit anderen Berechnungen, denen das Verhältnis der Reserven zur Produktion zugrunde liegt. Einer damit erstellten Statistik des Ölkonzerns BP zufolge reicht der schwarze Brennstoff noch 144 Jahre lang. Das Energieinstitut der EU-Kommission nennt eine Reichweite der Kohle von 155 Jahren, weist aber darauf hin, dass es 2000 noch 277 Jahre waren. „Wenn die Reserven in gleichem Maß weiter schwinden, wird die wirtschaftlich gewinnbare Kohle schneller knapp als gemeinhin erwartet“, betonen die EU-Fachleute. Davor warnt auch der Energieforscher Dave Rutledge vom California Institute of Technologie (CalTech). In einer eigenen Analyse von 2007, in der er die übertriebenen Angaben der Förderländer berücksichtigte, beziffert er die wahren Kohlereserven der Welt gerade mit 382 Milliarden Tonnen.

Die Energiewächter aus Ottobrunn machen dagegen eine andere Rechnung auf. Weil die Kohle in den kommenden Jahrzehnten die Förderrückgänge bei Erdgas und Erdöl ausgleichen soll (etwa durch Kohlevergasung), sei zunächst eine Ausweitung der globalen Förderung um 30 Prozent denkbar. Die Zuwächse müssten durch verstärkte Förderung vor allem aus Australien, China, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Südafrika kommen. Bis 2025 bliebe die abgebaute Menge konstant, danach nimmt sie jedoch kontinuierlich ab – der Fördergipfel wäre erreicht. Bis zum Ende des Jahrhunderts würde der Kohleabbau dann auf die Hälfte sinken.

In den USA könnte die Kohledämmerung noch schneller bevorstehen, denn laut der EWG-Studie ist das Fördermaximum bald erreicht oder wurde sogar schon überschritten. Auf dem Papier reichen die Kohlereserven des Landes für mehr als 200 Jahre. Doch seit 1998 ist der Anteil von Steinkohle an der Energieversorgung rückläufig. Hochwertige Kohle muss deshalb importiert werden. 

...weiter unter :

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschafts-dossie… 

Bild 08.06.2010, 13:53
Dicker69
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 5 Zum Seitenanfang

Hi Tim, spitzen Arbeit. Das sollte den Kohlepreis weiter einheizen.. !!!!!!!!!!

US coal burn up 5pct for week - Genscape

Genscape said that US coal use rose 5% last week from the week before and was 19% greater than the same week last year. In the populous East, coal consumption for the week ended Thursday rose 2% from the previous week and was up 17% from the same week last year.

In the less-populated West, coal use was up 5% from the week before and up 8% from the same week last year.

WSI Corp weather service cited above normal temperatures east of the Rocky Mountains and cool weather in the Far West. That weather pattern boosted air-conditioning demand across the most populous parts of the country.

(Sourced from Reuters)

http://www.steelguru.com/news/raw_material_news/MTQ5ODky/US_coal_burn_up_5pct_for_week_-_Genscape.html

Bild 09.06.2010, 14:28
TimLuca
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 6 Zum Seitenanfang

Hallo,

 

danke, aber ich denke das du als Kohleexperte noch besseres auf Lager hast....;)

Ich würde mich über deine Infos freuen und das bestimmt nicht alleine. Also gerne weiter so und vor ab schon mal vielen Dank für deine Unterstützung......

Bild 09.06.2010, 18:36
Dicker69
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 7 Zum Seitenanfang

Hi Tim, zwar schon paar Tage alt, aber sagt schon was für die Zukunft aus...........!!!!!!!!

Für das globale Wirtschaftswachstum muss bis 2030 über 70 Prozent mehr Kohle abgebaut werden. Bis dahin aber, warnen Experten, ist das Fördermaximum längst überschritten.
Von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald


Braunkohleförderung in der Lausitz – nirgendwo auf der Welt kommt man als Besucher so nahe an den Kohleabbau


Als die derzeit noch anhaltende Kältewelle einsetzte, wurde in China der Strom knapp. In Peking waren die Temperaturen zeitweise auf minus 16,7 Grad gesunken, den niedrigsten Wert seit knapp 40 Jahren. Sieben Provinzen rationierten den Strom für Industriebetriebe, denn Privathaushalte, Kliniken, Schulen und Verkehrsträger erhielten bei der Versorgung Priorität.

Ursache der Krise waren die geringen Reserven an Kohle, die im Reich der Mitte der wichtigste Energieträger ist. Kältebedingt schnellte der Verbrauch von Strom und damit Kohle empor, denn viele Chinesen heizen auch mit Klimaanlagen und elektrischen Radiatoren. In Zentral- und Ostchina schlugen die Behörden Alarm und forderten die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Die Zeitung „Guangdong Ribao“ berichtete, einige Kraftwerke hätten nur noch Vorräte für drei Tage. Andere Medien kritisierten, die Städte seien nicht ausreichend auf die Kältewelle eingestellt gewesen. Bereits Ende letzten Jahres habe es in den Lagern in Zentralchina lediglich Kohle für zehn Tage gegeben.

Die Kohle wird knapp

Der Versorgungsengpass gibt einen Ausblick auf die nähere Zukunft. Denn wie alle fossilen Rohstoffe wird auch die Kohle knapp – und zwar schneller, als die meisten Geologen bislang dachten. Davor warnte bereits 2007 die Energy Watch Group (EWG) – sie gehört zur in Ottobrunn bei München angesiedelten Ludwig-Bölkow-Stiftung – in einer Studie, in der sie die internationalen Statistiken über die Kohlereserven analysierte. Dabei erwiesen sich viele dieser Zahlenwerke als veraltet. „Die Statistiken suggerieren, dass die Kohle in nachgewiesenen Lagerstätten zu heutigen Marktpreisen verfügbar sei, doch davon kann keine Rede sein“, erklärte Studienleiter Werner Zittel. „Viele Angaben wurden seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Wo dies erfolgte, wurden die Reserven meist nach unten korrigiert, teilweise sogar sehr drastisch.“

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover etwa hatte die deutschen Steinkohlereserven über Jahrzehnte mit 23 bis 24 Milliarden Tonnen bezifferte. Im Jahr 2004 wurden sie laut der EWG-Studie auf 183 Millionen Tonnen herabgestuft, also um über 99 Prozent. Die BGR lieferte die bemerkenswerte Begründung, spekulative Ressourcen würden jetzt nicht mehr berücksichtigt. Auch bei der Braunkohle gab es Abwertungen um mehr als 80 Prozent. Ähnliche Tendenzen ortete die EWG unter anderem in Großbritannien und Polen.

Insgesamt lagen die Schätzungen der weltweit verfüg- und abbaubaren Steinkohlelager 2005 um 15 Prozent unter denen von 1987. Dabei teilen sich sechs Staaten 85 Prozent der globalen Kohlereserven. An der Spitze stehen die USA vor Russland, Indien und China, abgeschlagen folgen Australien und Südafrika. Von ihnen meldeten aber nur Indien und Australien in den vergangenen 20 Jahren mehr Reserven. Indien hob sie von 12,6 Milliarden auf 90 Milliarden Tonnen an, Australien von 29 Milliarden auf 38,6 Milliarden Tonnen. Bei Braunkohle wurden die weltweit vermuteten Lagerstätten im gleichen Zeitraum um 50 Prozent herabgestuft.


Billige Energie für das Schwellenland China: Das gigantische Kohlekraftwerk von Shengtou

Das Ende der Reserven

Doch einige Staaten wie Vietnam und China melden schon lange keine neuen Daten mehr. Die letzte Aktualisierung aus China stammt von 1992. Rund ein Fünftel der damals angegebenen Reserven wurde laut der EWG-Studie seitdem aus dem Boden geholt. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die chinesische Kohleförderung in den kommenden zehn Jahren ihren Höhepunkt überschreiten wird“, schreiben die Autoren.

Damit rückt ein Szenarium in den Blickpunkt, das schon seit Jahren beim Erd öl Furore macht. Beim flüssigen schwarzen Gold , sagen einige Experten, sei der Fördergipfel bereits seit einigen Jahren überschritten. Ab diesem „Peak Oil“ genannten Punkt sinkt die Förderung, weil sich die Lagerstätten zunehmend erschöpfen. Wenn der Verbrauch gleichzeitig steigt, schießen die Preise für Erdölprodukte raketengleich nach oben.

„Peak Coal“ droht

Nun könnte also „Peak Coal“ folgen. Zwar gab der Weltenergierat in seiner offiziellen Statistik von 2007 noch eine scheinbar beruhigende globale Reserve von 847 Milliarden Tonnen an. In jenem Jahr lag der weltweite Verbrauch bei knapp sechs Milliarden Tonnen. Bliebe er konstant, würden die Kohlevorräte unseres Planeten noch etwas über 140 Jahre reichen.

Dies deckt sich mit anderen Berechnungen, denen das Verhältnis der Reserven zur Produktion zugrunde liegt. Einer damit erstellten Statistik des Ölkonzerns BP zufolge reicht der schwarze Brennstoff noch 144 Jahre lang. Das Energieinstitut der EU-Kommission nennt eine Reichweite der Kohle von 155 Jahren, weist aber darauf hin, dass es 2000 noch 277 Jahre waren. „Wenn die Reserven in gleichem Maß weiter schwinden, wird die wirtschaftlich gewinnbare Kohle schneller knapp als gemeinhin erwartet“, betonen die EU-Fachleute. Davor warnt auch der Energieforscher Dave Rutledge vom California Institute of Technologie (CalTech). In einer eigenen Analyse von 2007, in der er die übertriebenen Angaben der Förderländer berücksichtigte, beziffert er die wahren Kohlereserven der Welt gerade mit 382 Milliarden Tonnen.

Die Energiewächter aus Ottobrunn machen dagegen eine andere Rechnung auf. Weil die Kohle in den kommenden Jahrzehnten die Förderrückgänge bei Erdgas und Erd öl ausgleichen soll (etwa durch Kohlevergasung), sei zunächst eine Ausweitung der globalen Förderung um 30 Prozent denkbar. Die Zuwächse müssten durch verstärkte Förderung vor allem aus Australien, China, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Südafrika ;) kommen. Bis 2025 bliebe die abgebaute Menge konstant, danach nimmt sie jedoch kontinuierlich ab – der Fördergipfel wäre erreicht. Bis zum Ende des Jahrhunderts würde der Kohleabbau dann auf die Hälfte sinken.

In den USA könnte die Kohledämmerung noch schneller bevorstehen, denn laut der EWG-Studie ist das Fördermaximum bald erreicht oder wurde sogar schon überschritten. Auf dem Papier reichen die Kohlereserven des Landes für mehr als 200 Jahre. Doch seit 1998 ist der Anteil von Steinkohle an der Energieversorgung rückläufig. Hochwertige Kohle muss deshalb importiert werden.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschafts-dossie…



Bild 10.06.2010, 20:26
Dicker69
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 8 Zum Seitenanfang

Hier ein Grund, warum das Thema Kohle für mich sehr Intressant ist......;)


Kohle ist das Gold des neuen Jahrzehnts

Chinas Hunger auf Kohle ist gewaltig: Obwohl die Volksrepublik selbst über die drittgrößten Vorkommen der Welt verfügt, hat sie 2009 zum ersten Mal Kohle importiert. Die Preise des anderen schwarzen Goldes ziehen stark an. WELT ONLINE verrät, wie Anleger am Kohleboom mitverdienen können.

Es ist der meist unterschätzte Rohstoff der Welt: Steinkohle. Ohne den fossilen Brennstoff wäre die Industrielle Revolution vor 200 Jahren undenkbar gewesen. Und auch heute kommt die Industrialisierung Asiens nicht ohne das „andere schwarze Gold“ aus. Rohstoffexperten erwarten, dass die starke Nachfrage den Rohstoff weiter verteuern wird. Bei den Aktien der Minenunternehmen ergeben sich beträchtliche Kurschancen.

Zuletzt hat sich die wirtschaftliche Dynamik in China auf hohem Niveau noch einmal beschleunigt. Ein Wachstum von zehn Prozent dieses Jahr erscheint nicht mehr unwahrscheinlich.

„Aktuell reflektieren die Kohle-Preise den Importsog der großen Schwellenländer noch nicht ausreichend“, sagt Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank . Vor allem im pazifischen Raum würden die Notierungen weiter anziehen. Teilweise wird dort mit 93 Dollar je Tonne schon 50 Prozent mehr gezahlt als vor zwölf Monaten. Weinberg rechnet bis in Jahr 2011 hinein mit einer Kohle-Hausse.

Ähnlich wie für Weinberg gibt es auch für David Abramson vom kanadischen Researchhaus BCA keinen Zweifel, dass der enorme Energiebedarf der Welt weder heute noch in den nächsten Jahrzehnten ohne das schwarze Gold zu decken sein wird: „China will den Anteil der Atomkraft an der Gesamtenergieerzeugung schnell ausbauen, aber selbst unter optimistischen Annahmen ist im Jahr 2020 allenfalls ein Anteil von fünf Prozent statt jetzt ein Prozent zu erreichen.“ Ähnliches gelte für Erneuerbare Energien. „In der Volksrepublik kostet eine Kilowattstunde Strom aus Sonnenenergie 0,26 Dollar, während der Endverbraucherpreis bei 0,08 Dollar liegt.“

Selbst wenn die chinesische Regierung ihr offizielles Vorhaben umsetzen könne, den Kohlekraft-Anteil an der Stromproduktion von jetzt 75 Prozent auf 45 Prozent zu senken, bedeute das angesichts der rasant expandierenden Industrie nicht, dass die Nachfrage nach dem fossilen Brennstoff zurückgehe. Verglichen mit den USA liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in den Emerging Markets um bis zu 85 Prozent niedriger. Dabei hat sich Amerika längst zur Dienstleistungsgesellschaft weiterentwickelt, während China mitten in der Industrialisierung steckt.

Der chinesische „Hunger“ auf Kohle ist gewaltig: Obwohl die Volksrepublik selbst über die drittgrößten Vorkommen der Welt verfügt, hat sie 2009 zum ersten Mal Kohle importiert. Nach Prognosen von BCA wird der chinesische Kohleverbrauch in den nächsten 20 Jahren um mehr als ein Drittel zulegen. Auch der zweite asiatische Gigant Indien wird diesen Weg einschlagen, auch wenn der Subkontinent industriell noch weit hinter dem Reich der Mitte hinterherhinkt. „Bislang haben erst 55 Prozent der Haushalte Zugang zu Strom. Aber der Ausbau schreitet schnell voran“, weiß Weinberg zu berichten. Die neuen Kraftwerke seien überwiegend kohlebetrieben. „Beide, China und Indien, sind stark von Kohle abhängig“, sagt Abramson. Er spricht von einem mehrjährigen Bullenmarkt für das schwarze Gold.

Direkt in Kohle zu investieren ist für Privatanleger schwierig. Dafür bieten sich börsennotierte Grubenkonzerne an. Vom Kohle-Hunger der Milliardennationen profitieren vor allem Bergwerksgesellschaften im pazifischen Raum. Große Produzenten sind in Australien und Indonesien beheimatet und nicht zuletzt in China selbst. Obwohl die Kurse der Kohlengräber sich seit dem Tief Ende 2008 teilweise schon verdreifacht haben, sehen Experten weiter Potenzial. Zu den Favoriten der Analysten zählen China Shenhua Energy, Datong Coal, Fushan International Energy und Yanzhou Coal. In Indonesien sind Bumi Resources und Tambang Batubara große Produzenten, in Thailand Banpu und in Australien Coal und Allied Industries.

Wer ein Übergewicht asiatischer Aktien vermeiden möchte, wird auch in den USA fündig: Alpha Natural Resources und Peabody Energy sind auf die Gewinnung des schwarzen Rohstoffs spezialisiert. Da der Kohleverbrauch und damit auch die Einnahmen der Konzerne am Auf und Ab der Weltkonjunktur hängen, müssen Anleger bei diesen Aktien jedoch auf starke Kursschwankungen gefasst sein. Ein Revival für die deutsche Steinkohle bedeutet der Asien-Boom übrigens noch nicht: Weiterhin kostet eine an Saar und Ruhr geförderte Tonne mehr als das Doppelte des Weltmarktpreises

Ohnehin gibt es Skeptiker, die die Langfrist-Aussichten des Kohlemarkts als weniger rosig einschätzen. Einer von ihnen ist Thiemo Lang, der Manager des 500 Mio. Euro schweren Aktienfonds SAM Smart Energy. „Es bleibt ein ungelöstes Problem, dass Kohleverbrennung eine der CO2-intensivsten Methoden ist, Strom zu erzeugen“, sagt der Energie-Experte. Im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes habe Kohle als „schmutziger“ fossiler Brennstoff keine Zukunft. Lang ist davon überzeugt, dass Kohle auch in den Emerging Markets über kurz oder lang durch andere, saubere Energiequellen ersetzt werden muss. „Der aktuelle Boom ist nur ein letztes Aufflackern.“ Er selbst investiert lieber in Unternehmen aus dem Bereich Alternative Energien. Die größten Positionen in seinem Fonds sind derzeit Cemig, ein brasilianischer Wasserkraftbetreiber sowie die Fotovoltaik-Firmen Yingli, Canadian Solar und Trina Solar.

Mit seiner Einschätzung stellt sich Lang jedoch gegen das „smart money“ der Wall Street. Nachdem Hedgefonds vor einigen Jahren groß auf Solar, Windkraft und andere Alternative Energien gesetzt hatten, haben viele von ihnen zuletzt im großen Stil Kohleminen-Aktien gekauft.











Bild 10.06.2010, 20:50
Dicker69
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis
# 9 Zum Seitenanfang

das sollte sich weiter auf die Kohlepreise auswirken..........!!!!!!!!!!!

China Importkohle voraussichtlich 170 Millionen Tonnen im Jahr 2010

Nach Ansicht von Herrn Guo Yuntao stellvertretender Direktor des National Coal Safety Supervision Bureau, China Kohle Nettoeinfuhren werden voraussichtlich 170 Millionen Tonnen in diesem Jahr macht das Land der größte Importeur der Welt zu erreichen.

Er sagte, dass China müssen sich die Anstrengungen auf eine konservatorische saubere, sichere, stabile und zuverlässige System der Versorgung mit Kohle zu bauen Sorge machen die Nachfrage nach Kohle weiter erhöht und zu importieren.

Die Netto-Einfuhr Gesendet 103 Millionen Tonnen im Jahr 2009 entfielen 68,7% des gesamten Energieverbrauchs in China.

(Sourced von http://www.energychinaforum.com)

http://www.steelguru.com/news/raw_material_news/MTUxNTQy/China_net_coal_imports_expected_to_reach_170_million_tonnes_in_2010.html

Bild 20.06.2010, 20:43
Dicker69
gelöscht
RE:Hier findet man alles über den Kohlepreis

 

Kohle vierteljährlichen Vertrag wäre problematisch - Credit Suisse

Laut Credit Suisse Group AG Analysten ist Kraftwerkskohle nicht auf vierteljährliche Verträge geeignet und eine Umstellung auf drei Monate Preisgestaltung wäre höchst problematisch für die Kunden.

Analysten der Credit Suisse Anführungen Bemerkungen von Herrn Bill Champion MD von Coal & Allied wie von selbst, dass Versorgungsunternehmen in einem geregelten Markt bedienen und kann nicht ohne weiteres auf rasche Veränderungen in Mengen Kohle zu reagieren.

BHP Billiton Ltd und die japanische JFE Holdings Inc im März vereinbart , um den ersten drei Monaten Einvernehmen für Kokskohle in der Stahlerzeugung eingesetzt. Vale SA, Rio Tinto und BHP auch ein 40 Jahre verschrottet Brauch in diesem Jahr der Preisgestaltung Eisenerzlieferungen in 12 Monats-Zeiträume , ersetzt sie durch vierteljährliche Verträge über den durchschnittlichen Cash- oder Spot-Preis innerhalb von drei Monaten .

Thermische Kohle in Kraftwerken verbrannt wird die beherrschende Stromerzeugung Kraftstoff für den chinesischen und indischen Märkte bleiben , Analysten der Credit Suisse von Paul McTaggart geführt , sagte unter Berufung Champion . Indiens Einfuhr von Kraftstoff sollte in den nächsten fünf Jahren verdoppeln , zitiert die Analysten Champion als selbstverständlich.

( Überprüft von Bloomberg )

http://www.steelguru.com/news/raw_material_news/MTUyMjA0/Coal_quarterly_contract_would_be_problematic_-_Credit_Suisse.html

Bild 24.06.2010, 22:22
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