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Silberbarren & -münzen schnell zu aktuellen Preisen

Forum - Der Silberzehner

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Der Silberzehner
# 1 Zum Seitenanfang

Je mehr wir über den Silberzehner der BRD mit derzeit noch 16,65 g Feinsilber bei 18 g Gesamtgewicht pro Münze reflektieren, umso mehr erscheint uns der Silberzehner als DIE komplett mit Notvorrat und Wasser ausgestattete „Rettungsinsel“ insbesondere für sogenannte „Prekariats-Angehörige“. Warum ist dem so?

Die Antwort ist ganz einfach:
a) Der Silberzehner ist immer 10 Euro wert, unabhängig vom Kurs des Silbers und solange der Euro noch offizielle Währung der BRD ist. Er hat somit eine Wertverlustsperre nach unten.
b) Der Silberzehner kann einfach und ohne Zuhilfenahme von einem Edelmetallhändler, den es in Ihrer Stadt oder Region unter Umständen gar nicht gibt, für 10 Euro in Papiergeld ohne Aufschlag theoretisch bei jeder Bank-, Sparkassen- und Bundesbankfiliale getauscht werden. Abgabebeschränkungen auf z.B. 1 oder 2 Münzen bei Ihrer Sparkassenfiliale oder 5 oder 10 Stück bei einer Bundesbankfiliale brauchen Sie ob Ihrer knappen Kassenlage nicht zu sehr berühren!
c) Der Silberzehner ist mit dem hohen Silberanteil von 925 Sterling Silver und 75 Teilen Cu/Ni/etc. wirklich umlauffähig und geschützt gegen feine Kratzer.
d) Ob seiner Ausgabe als offizielles Zahlungsmittel der BRD halten wir den Silberzehner sogar im Falle einer DM-II-Währungsreform geschützt vor einem zeitlich begrenzten Edelmetallbesitzverbot. Als numismatische Münzen dürften Sie ihn wohl in vertretbaren Stückzahlen pro Familienmitglied weiterhin legal besitzen, während hingegen die diversen Silber-Einunzer wie Wiener Philharmoniker, Maple Leaf etc. als Fremdstaatenmünzen aus der Sicht des BRD-Staates und ob ihres hohen Silbergehaltes eher staatliche Beschlagnahmungs-Begehrlichkeiten wecken könnten?
e) Ein Silberzehner enthält mit 16,65 g Feinsilber exakt 53,53 % einer Unze Silber. Ab einen Verkaufspreis von 18,69 Euro pro Silber-Einunzer, den wir zwischenzeitlich schon erreicht hatten, ist der Silberzehner sogar günstiger als der Silber-Einunzer!
f) Und bei einem Tausch durch eine Kassa erhalten Sie beim Silberzehner weiterhin 10 Euro in Papier – und verlieren nicht ca. 20 % für die 7 % MwSt und den ca. 13 % Spread beim Ankauf durch einen Händler für den Silber-Einunzer. Umtauschkosten für die Silberzehner fallen somit außer Ihrer Zeit und vielleicht einem neuen paar Schuhsohlen keine an!
g) Der Silberzehner nimmt somit eine Mittelstellung zwischen den reinen .............


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http://www.silbernews.at/09wissenswertes/silberarchiv/2010/03c1989dba0ab5901.php

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Silbernews

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RE:Der Silberzehner
# 2 Zum Seitenanfang

Wird der Silbergehalt bei den 10 Euro Münzen der Bundesbank bald reduziert?

Aufgrund der steigenden Edelmetallpreise droht wie in der Vergangenheit die Gefahr, dass die Deutsche Bundesbank den Silbergehalt der 10 Euro Silbermünzen reduziert oder eine Ausgabe verschiebt bzw. ganz streicht.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Münzen statt wie derzeit mit einem Silbergehalt von 925, dann nur noch mit 625 herausgegeben werden. Unseren Recherchen zufolge dürfte dies für den Jahreswechsel bereits beschlossen sein.

Was passiert wenn der Silberpreis weiter steigt?

Natürlich könnte die Reduzierung des Silbergehalts auch schon früher eintreten, wenn der Silberpreis weiter steigt. Dies könnte geschehen, sobald die Finanzkrise in die nächste Phase eintritt.

Dann würde der Silberwert den Nennwert rasch übersteigen, so dass die Bundesbank zu einer Reduzierung gezwungen wäre. Sie könnte ebenso Ausgabetermine verschieben oder bereits geprägte Münzen nicht herausgegeben, so wie es in der Vergangenheit bereits der Fall war.

Im Jahr 1979, als der Silberpreis unter anderem durch die Spekulation der Huntbrüder, auf 50 US-Dollar anstieg, wurden bereits geprägte Münzen nicht herausgegeben. Ich zitiere hierzu den Spiegel (Ausgabe 44/1979):

„Zwei Tage vor dem vorgesehenen Ausgabetermin, am Montag vergangener Woche, hatte das Bundesfinanzministerium beschlossen, die neue Silber-Gedenkmünze nicht auszuliefern. Die Fünfmarkstücke zu Ehren des Atomforschers Otto Hahn bleiben vorerst in den Filialen der Deutschen Bundesbank liegen.

Die Bonner konnten wohl nicht anders. Denn die neue Münze ist -- wegen der Preisexplosion am Silbermarkt -- längst mehr wert als fünf Mark. Sie zum Nennwert abzugeben, hieße Geld verschenken.“.

Die 10 Euromünzen gehören zur Krisenvorsorge

Ich empfehle diese Münzen aus mehreren Gründen, die im Krisenfall ausschlaggebend sein können:

  • Sie sind ideal für den Bargeldvorrat, da sie in Deutschland ein offizielles Zahlungsmittel und somit Bargeld mit innerem Wert sind
  • Im Krisenfall sind kleine Silbermünzen ein ideales Tauschmittel, da hierfür größere Münzen und Goldmünzen zu wertvoll sein dürften
  • Die Deutsche Bundesbank als ausgebende Institution genießt weltweites Vertrauen
  • Die deutsche Aufschrift ist auch für ältere Menschen verständlich und somit erfahren diese Münzen eine hohe Akzeptanz

Die Beschaffung wird aufgrund der hohen Nachfrage immer aufwendiger

Die Münzen sind immer schwerer zu bekommen, weil die Nachfrage enorm angestiegen ist, da sich immer mehr Menschen berechtigter Weise Sorgen machen und ihr Geld in Silber tauschen.

Banken geben in der Regel nur wenige Exemplare pro Person aus und sogar die Deutsche Bundesbank limitiert die Abgabe. Auf Hartgeld.com wurde neulich ein Bild veröffentlicht, das eine Menschenschlange vor der Bundesbank in Magdeburg von ca. 75 m Länge zeigte. 

http://www.krisenvorsorge.com

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Silbernews

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RE:Der Silberzehner
# 3 Zum Seitenanfang

Zu den bereits beschriebenen Vorteilen möchte ich ein weiteres Top-Argument für die 10-Euro-Silbermünze aufführen:

Diese Münzen sind in gewisser Weise von den Silberpreisschwankungen abgekoppelt. Für den Nennwert von € 10,-- kann man sie jederzeit bei jeder Bank gegen 10 (Papier-) Euro eintauschen.

Man könnte somit von einem festen Grundpreis sprechen, den die anderen bekannten Silbermünzen wie Maple Leaf, American Eagle, Philharmoniker etc. nicht bieten.

Sollte der Silberpreis stark fallen, kann man mit diesen Münzen einiges Geld verlieren, auch wenn das angesichts der Finanzkrise sehr unwahrscheinlich ist.

Der Silberzehner hingegen hat so etwas wie einen Stopp-Loss-Kurs bei € 10,-- pro Münze, man könnte von einer festen Untergrenze sprechen, die den Besitzer jederzeit absichert.

Die Süddeutsche Zeitung bestätigt meine Aussage

Sogar die Süddeutsche Zeitung berichtete am 18.07.2010 über die Tatsache, dass im Bundesfinanzministerium über eine Reduzierung des Metallgehalts nachgedacht wird.

Dieser Artikel trägt den Titel „Der Silberzehner ist bald weniger wertvoll“. Dies dürfte leider zutreffen, wie gesagt haben wir aus unseren Quellen erfahren, dass der Beschluss für eine Reduzierung des Silbergehalts faktisch schon getroffen ist.

Das bedeutet nichts anderes als:

„Wertvolle“ Silberzehner sind nur noch eine begrenzte Zeit erhältlich

Es bleibt also quasi nur noch wenig Zeit, um diese „wertvollen“ Silberzehner zu besorgen. Angesichts der fortschreitenden Finanzkrise wird der Silberpreis kaum mehr sinken, sodass diese Silbermünzen in Zukunft nicht mehr mit einem Gewicht von ca. 18 g in 925-Sterlingqualität herausgegeben werden.

Übrigens:

Laut der Süddeutschen Zeit wird alternativ zu einer Reduzierung des Metallgehalts über physikalische Veränderungen nachgedacht.

Das heißt im Klartext, die Münzen könnten dünner, schmäler oder leichter werden. Auch z.B. die 5-DM-Gedenkmünzen wurden im Zeitraum von 1980 bis 1986 statt in einer hochwertigen Silberlegierung in einer Kupfer-Nickel-Legierung verkauft. Die nun drohende Veränderung wird hunderttausende Edelmetallfreunde vor den Kopf stoßen.

http://www.krisenvorsorge.com

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Silbernews

Bild 21.07.2010, 19:04
Dicker69
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American Eagle Silver
# 4 Zum Seitenanfang

Bullion, coin dealers call for investigation of U.S. coin blanks supply

A congressional subcommittee has been asked to investigate the growing backlog in and foreign procurement of U.S. bullion and collectors' precious metals coin blanks manufactured by the U.S. Mint.

Witnesses before and members of the U.S. House Subcommittee on Domestic Monetary Policy have urged Congress to direct the U.S. Mint to buy U.S. manufactured blanks for gold and silver bullion coins and discontinue the practice of using Australian-made blanks.

Meanwhile, the Director of the U.S. Mint Edmond Moy told the subcommittee that, if the Mint can begin production by September, "we will be able to produce about 830,000 one-ounce silver American Eagle coins to meet collector demand for this product in the remaining months of 2010."

Moy told the subcommittee uncertainty surrounding traditional investments and inflation concerns "drove investor demand for bullion precious metals in all forms to exceptional highs in 2009."

As a result, the agency did not mint and issue what Moy called "the very popular" American Eagle One-Ounce Proof Gold and One-Ounce Proof Silver Coins in 2009.

Although bullion coin demand seemed to be subsiding earlier this year, in May, the Mint experienced an increase in orders for silver bullion coins to over 3.6 million coins. In fiscal year 2009, bullion coins sales reached an all-time high of $1.7 billion, nearly 80% above the sales of fiscal year 2008.

While Moy said the Mint had no difficulty in obtaining gold, silver and platinum in raw materials form, "We experienced considerable difficulty in getting this raw material fabricated into planchets by our vendors in sufficient quantities to meet public demand."

As a result, sales of discretionary gold and silver proof and uncirculated coins where hurt because they use the same planchets as their mandatory bullion coin counterparts. Moy told the committee that all incoming planchets were diverted "to fulfill our statutory obligation to meet public demand for bullion coins."

Moy said he was encouraged that the House Subcommittee on Domestic Monetary Policy "is exploring the possibility of an amendment that would afford the Secretary [of the Treasury] the authority to approve the minting and insurance of American Eagle Silver Proof and Uncirculated Coins even when we are unable to meet the public's demand for the bullion versions of these coins."

"Indeed, such a change would be one of the most positive customer satisfaction measures that could be taken to benefit your coin collecting constituents without having an effect on Americans' ability to acquire investment-grade silver bullion.'

However, he added, "such a change needs to be enacted soon."

Meanwhile, Moy told the subcommittee, "Compared to their face values, never before in our nation's history has the government spent as much money to mint and issue coins and, with regard to the one-cent and five-cent coins, never before has the nation spent more to mint and issue a circulating coin than its legal value."

"This problem is needlessly wasting hundreds of millions of dollars, he declared.

The Department of Treasury is seeking the authority to determine the materials for all coin dominations. Moy said "we are proposing to save millions of dollars per year-over one billion dollars in the next 10 years-by determining the materials for the other coin dominations."

Subcommittee Chairman Rep. Melvin Watt, D-North Carolina, said, ‘We need to evaluated whether it would be a good idea to divert refined gold and silver from the bullion program to meet demand for numismatic products and what impact this would likely have on the supply of metals for bullion products."

Ranking Subcommittee Member Rep. Ron Paul, R-Texas, said he opposes the Mint's current efforts to gain greater power in determining the composition of circulating coinage.

"We could not maintain the gold standard nor the silver standard. We could not maintain the copper standard, and now we cannot even maintain the zinc standard," Paul noted. "Paper money inevitably breeds inflation and destroys the value of currency."

Michael B. Clark, president of the Diamond State Depository, a subsidiary of the Dillon Gage group, one of 12 authorized purchasers of American Eagle Silver Bullion Coins, told the subcommittee, "The Mint's inability to keep pace with demand has had a negative and unnecessary impact on the investment and hobby community."

He added that the Mint's reliance on just three suppliers for planchets or blanks "is flawed. Moreover, there is some irony in the fact that while Congress requires the Mint to procure the gold for its Eagle bullion coins from newly mined U.S. deposits, the Mint then ships that gold to Australia to be made into blanks. Then, the fabricated blanks are later shipped back to the United States for the production of coins."

"The efficiency of this system is obvious, and it seems that we should be able to create jobs at home by sourcing these blanks in the United States and eliminate the costs of inter-continental shipping," Clark noted.

Clark, who is a past chairman and currently a director of the Industry Council for Tangible Assets, asked Congress to take the following actions:

1.     Authorize the Mint to produce both proof and uncirculated versions of the Gold and Silver Eagle Coins, regardless of the bullion coin demand requirements;

2.     Direct the General Accountability Office to undertake a review of the Mint's blanks procurement process and seek GAO's recommendations on what can be done to improve it; and

3.     Require the Mint procure the blanks for its bullion program from sources within the United States by no later than 2014.

The Industry Council also is asking Congress to produce a palladium bullion investment coin through the American Eagle Bullion Coin Program.

"Further, the introduction of a palladium coin may absorb some of the demand for the Silver Eagle, and reduce some of the Mint's production burden for that coin," Clark advised.

He also suggests a palladium bullion coin would create or maintain U.S. mining and refining jobs in Montana, New Jersey, California and South Carolina.

Finally, Clark urged Congress "to take swift action to protect consumers" from the increasing counterfeiting and subsequent marketing of counterfeit numismatic, rare and investment-grade level tender U.S. Coins.

http://www.mineweb.co.za/mineweb/view/mineweb/en/page31?oid=108615&sn=Detail&pid=31

 

Bild 26.07.2010, 19:44
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Weniger Silber im Silber-Zehner
# 5 Zum Seitenanfang

Weniger Silber im Silber-Zehner

Von: Peter Boehringer 08.09.2010
Die Legierung der bekannten deutschen Silber-10er-"Gedenkmünzen", die in Wirklichkeit ein gesetzliches Zahlungsmittel sind, wird per Januar 2011 von 925er Silber auf 625er reduziert und zugleich auch noch das Gewicht von 18 auf 16 Gramm.

Gleich ein Wort zur Quelle: Ein nicht unbekannter, langjähriger Forenschreiber des Goldseitenforums bekam diese Info von seiner Hausbank. Er konnte sogar das zugehörige Infoschreiben der Bundesbank an die (die Silberzehner verkaufenden) Banken einsehen und stellte dankenswerterweise einen Scan des Infoschreibens ins Internet.
Dieser Scan ist zwar anonymisiert. Aber ich bin sicher, dass die vielen Anfragen von Journalisten beim BMF, bei der BuBa und an die Banken, die morgen stattfinden werden, genau dies bestätigen werden! Eine Fälschung des Scans schließe ich bei diesem Forenschreiber aus.
Was nehmen wir mit aus diesem -nach dem Silberpreisanstieg der letzten Wochen nicht unerwarteten- Schritt?
1. Silber ist Geld - auch wenn die Silberzehner explizit als "Gedenkmünzen" vermarktet wurden. Die Leute interessierte es nicht. Je näher der Materialwert der 925er-Silberzehner an den Nominalwert rückte (heute stand der Materialwert bei ca. 8,4 EUR pro Münze), desto höher war die Nachfrage nach dieser Münze mit eingebautem Inflationssschutz.
2. Der Material-Wert des "neuen" Silber-Zehners ab ...............


» lesen Sie mehr

http://www.silbernews.at/08news/silber/silbernews2010/080910-weniger-silber-im-silber-zehner.php

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Silbernews

Bild 08.09.2010, 13:18
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RE:Weniger Silber im Silber-Zehner
# 6 Zum Seitenanfang

Abwertung der Silber 10er in 2011

Aus einem bisher unbestätigten Schreiben der Bundesbank (Dank an P. Boehringer) geht hervor, dass die 10€-Gedenkmünzen, die in der Bundesrepublik offizielles Zahlungsmittel sind, im kommenden Jahr 2011 abgewertet werden. Wie zu den Endzeiten des Römischen Reiches wird die Qualität des ohnehin wenig vorhandenen, echten, offiziellen Geldes in der Bundesrepublik verschlechtert indem man dem edlen vermehrt unedles Metall beimischt und somit dessen inneren Wert verringert. Diesen Schritt machte die Bundesbank bereits Ende der 70er Jahre mit den 10 DM-Gedenkmünzen und war aufgrund der starken Abwertung des Euro seit seinem Bestehen und dem einhergehenden Silberpreisanstieg abzusehen. So soll ab dem kommenden Jahr das Silberverhältnis der Münze von 925 auf 625 Teile und das Gewicht von 18 auf 16 Gramm reduziert werden. Die neuen Silber-Zehner hätten dann bei einem aktuellen Silberpreis von 15,70 € nur mehr einen inneren Edelmetallwert von 5,05 €. Die bisherigen 10 €-Gedenkmünzen haben hingegen einen aktuellen Silberwert von 8,40 €.

www.proaurum.de

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Silbernews

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10 EUR-Silbermünzen! Wir haben gedecktes Geld!
# 7 Zum Seitenanfang

10 EUR-Silbermünzen! Wir haben gedecktes Geld!

von Daniel Kühn
Donnerstag 09.09.2010, 09:59 Uhr
Ein interessantes Gerücht macht seit Tagen die Runde, und es wurde inzwischen bestätigt:

Demnach plant die Bundesregierung , ab 2011 den Silbergehalt in den von ihr ausgegeben 10 EUR-Gedenkmünzen (die übrigens auch offizielles Zahlungsmittel sind) deutlich herabzusetzen.Das war nach dem Höhenflug des Silberpreises nur eine Frage der Zeit.
Schauen wir uns doch mal an, wie so eine 10 EUR-Münze aufgebaut ist; erhältlich bei Banken und Sparkassen zum Nominalpreis; in Prägequalität PP für 15 EUR bei der Verkaufsstelle für deutsche Sammlermünzen » http://www.deutsche-sammlermuenzen.de/
Gewicht: 18g
Silbergehalt: 0,925% = 16,65g
Die Unze Silber (ca. 31,1g) kostet derzeit 19,85 USD, das entspricht topaktuell 15,65 EUR.
Damit ist der reine Silberanteil in einer 10 EUR-Gedenkmünze, während ich diese Zeilen schreibe, 8,29 EUR wert! Dabei ist noch nicht mal die auf Silbermünzen fällige Umsatzsteuer von 7% berücksichtigt.
Damit kann man sagen: Die 10 EUR-Münzen muss man derzeit schon fast als „gedecktes Geld“ bezeichnen. Die Entwicklung des Silber-und Goldpreises der letzten Jahre zeigt deutlich die Entwertung der Währung. Eine 10 EUR-Münze bleibt nominal zwar auch weiterhin immer 10 EUR wert, der Silbergehalt könnte aber in ein paar Jahren durchaus das Doppelte und mehr wert sein!

Sie sehen: Ein tolles Geschäft ist das für den Staat nicht mehr! Dazu müssen Sie folgendes wissen : Das Recht zur Ausgabe von Münzen liegt beim Bund. Und nicht nur das: Auch der „Münzgewinn“ (früher auch Münzregal genannt) steht dem Bund zu: Das ist der Ausgabepreis minus Herstellungskosten. In dem Falle der 10 EUR-Gedenkmünzen verbleibt fast nichts!
Geregelt ist das im Münzgesetz: wer hier ein wenig stöbert findet auch schnell heraus, dass Münzen und Scheine als Währung nicht wirklich gleichberechtigt sind. So ist niemand verpflichtet, eine beliebige Menge Münzen als Zahlung zu akzeptieren.
(» http://www.bundesbank.de/download/bargeld/pdf/reproduktion_anlage11.pdf ).

Wichtig: Für die Ausgabe von Banknoten im Euroraum ist die EZB zuständig – für die Münzen die jeweiligen Nationalstaaten!
Allerdings: Die EZB muss das Volumen genehmigen. Ist auch verständlich: Sonst käme vielleicht der griechische Finanzminister auf die Idee, mal kurz ein paar 100 MRD. EUR in Münzen herauszugeben, und nicht nur der. Geregelt ist das in einer Verordnung: » http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:1998:139:0006:0008:DE:PDF
Wer sich für das Volumen der ausgegeben Münzen der jeweiligen Staaten seit der Währungsunion interessiert, findet eine Übersicht der Genehmigungen hier: » https://www.ecb.de/ecb/legal/1004/1018/html/index.de.html
Die neuen 10 EUR-Münzen werden werden nur noch 16g wiegen und aus 625er Sterlingsilber hergestellt. Damit sind in einer Münze nur noch 10g Silber enthalten, das entspricht aktuell nur noch knapp 5 EUR Silberwert! Mal sehen wie lange es von diesem Niveau aus dauert, bis die Regierung abermals ans Eingemachte muss und den Gehalt nochmals reduziert.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.godmode-trader.de

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Silbernews

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Nur noch zehn Gramm Silber
# 8 Zum Seitenanfang

Nur noch zehn Gramm Silber

von Mr N. N.

Liebe Leserin, lieber Leser,

In diesen Tagen ist ja die neue deutsche Silber-Gedenkmünze 20 Jahre Deutsche Einheit" bei Banken, Sparkassen und den Filialen der Deutschen Bundesbank erhältlich. Und immerhin haben die Investoren in Deutschland im Jahr 2010 voraussichtlich noch zwei mal die Gelegenheit (im November; 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland und Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2011), die deutschen Silberzehner der alten Version" zu ergattern. 

Weniger Silber ab dem Jahr 2011 

Die aktuelle (alte) Version der Gedenkmünze (mit einem Nennwert von 10 Euro) hat ja ein Gesamtgewicht von 18 Gramm. Insgesamt sind es bei der 925-Sterling-Silber-Legierung also 16,65 Gramm Silber. Ab dem Jahr 2011 plant das Bundesfinanzministerium aber eine zweifache Anpassung". Sowohl das Gesamtgewicht als auch die Silber-Legierung sollen verringert werden. Das Gewicht soll ab 2011 nur noch 16 Gramm betragen und der Silbergehalt auf 62,5 Prozent (625er-Legierung) verringert werden. Sprich, ab dem kommenden Jahr bekommt man für 10 Euro nur noch 10 Gramm Silber. Immerhin im Vergleich zur alten Version 6,65 Gramm oder 40 Prozent weniger Silber. 

Reiner Silberwert bei fast 8,4 Euro

Gegenwärtig erhält man für 10 Euro ja noch 16,65 Gramm Silber. Anders formuliert, der reine Silberwert beträgt beim aktuellen Silberpreis fast 8,4 Euro. Es fehlen also nicht einmal mehr 20 Prozent zur vollumfänglichen Silberdeckung der alten Version. Momentan muss man ja für eine Unze Wiener Philharmoniker in Silber 18,3 Euro berappen. Der reine Silberwert beträgt gegenwärtig 15,6 Euro. Mithin sind also gut 17 Prozent Aufschlag bei klassischen Silber-Anlagemünzen auf den reinen Silberpreis (inklusive Umsatzsteuer in Höhe von sieben Prozent) zu entrichten. 

Ernste Konkurrenz für Silberanlagemünzen 

Es fehlt also wahrlich nicht mehr viel, damit die deutschen Silberzehner der alten Version zur echten und ernsten Konkurrenz für die klassischen Silber-Anlagemünzen bzw. -barren werden. Und darüber hinaus bekommt der Investor ja noch kostenlosen Deflations-Schutz" mit dem Nominalwert in Höhe von 10 Euro (so denn der Euro bestehen bleiben sollte) mitgeliefert. Und ab einem Silberpreis in Höhe von 18,68 Euro (entspricht gut 24 Dollar) ist dann das gute Stück dann auch noch vollumfänglich mit Silberdeckung ausgestattet.

Ja, liebe Leserin, lieber Leser, es ist also nicht wirklich unsinnvoll, noch einige Stücke der alten Version der deutschen Silberzehner zum Nominalwert in Höhe von zehn Euro zu erstehen. Mit künftig weiter steigenden Silberpreisen wird es wohl ohnehin nur eine Frage der Zeit sein, ehe dann auch die neue Version weiter angepasst werden muss.

Zugegeben, vom aktuellen Niveau aus müsste sich der Silberpreis in Euro noch einmal glatt verdoppeln, um auch bei der neuen Silberzehner-Version eine vollumfängliche Silberdeckung darstellen zu können. Bei der alten Version wurde ja von 2002 an keine Anpassung vorgenommen. Es erscheint insofern doch mehr als fraglich, ob die geplante 2011er-Version des deutschen Silberzehners auch gut acht Jahre unangepasst bleiben wird.

Insofern stellt sich eben schon mit Spannung die Frage, ob es künftig dann vielleicht gar eine dreifache Anpassung" in Form eines signifikant erhöhten Nennwerts und einer weiteren Gewichts- und Silbergehaltsverringerung geben wird.

Aber, das ist zum (momentanen) Glück noch reine Zukunftsmusik...

http://www.investor-verlag.de/nur-noch-zehn-gramm-silber/107078461/#kommentar

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Silbergehalt der 10-Euro-Münzen sinkt drastisch
# 9 Zum Seitenanfang

Silbergehalt der 10-Euro-Münzen sinkt drastisch

von Michael Vaupel

***Gold auf Allzeithoch, Silber auf Mehrjahreshoch...
...man sage mir nicht, ich hätte Sie nicht rechtzeitig auf diese Anlagemöglichkeiten hingewiesen....
Seit mehreren Jahren mittlerweile schon. Und bei Silber riet ich Ihnen „durch die Blume" erst Anfang des Monats nochmals zum Einstieg, da der Preis vor dem Sprung über wichtige Widerstände stand.

Der Preisanstieg hat nicht nur für die Traders Daily-Gemeinde (welche investiert hat) erfreuliche Auswirkungen. Es gibt auch Änderungen ganz anderer Art. Traders Daily-Leser Volker S. hat mich auf eine Meldung des Bundesfinanzministeriums aufmerksam gemacht (Dank!). Und zwar diese:
Die deutschen 10 Euro-Silbermünzen werden leichter. Und es wird auch nur noch 625er statt wie bisher 925er Silber verwendet. (Bedeutet im Klartext: Statt 925 von 1000 Teilen Sterlingsilber wird nun eine Legierung mit nur noch 625 von 1000 Teilen Sterlingsilber verwendet).
Gewicht? 16 Gramm statt 18 Gramm.

Reiner Materialwert?
Da komme ich für den Silberanteil auf gut 6,30 Euro je Münze. Immer noch nicht schlecht.
Und damit wird auch klar, warum Bundesfinanzministerium bzw. Bundesbank diese Maßnahme durchgeführt haben: Ansonsten wäre bald bzw. schon jetzt der reine Materialwert der Münzen höher als der Nennwert gewesen.

Ein großer Teil der Gemeinde hätte sich dann sicherlich auf die Jagd nach diesen 10 Euro-Münzen gemacht...denn 10 Euro zahlen für eine Münze, deren reiner Silberwert schon höher ist...
*** Insofern verständliche Maßnahme. Interessante Sache.
Und ein Zeichen dafür, dass auch im Bundesfinanzministerium offensichtlich keineswegs mit einem Preisverfall beim Silber gerechnet wird. Ganz im Gegenteil.

"Janz meine Meinung...."
Und diesen Beitrag runde ich mit einer ganz konkreten Empfehlung für die Gemeinde ab:
Wenn dies nicht noch geändert wird, dann wird es dieses Jahr noch zwei 10-Euro-Münzen „alter Art" geben, sprich mit 925er Silber. Ausgabetermine: 11.11. (Karnevalsbeginn) und 25.11.
Wer Ohren hat, der höre, wer Augen hat, der lese.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de

http://www.silbernews.at/08news/silber/silbernews2010/160910-silbergehalt-der-10-euro-muenzen-sinkt-dra.php

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Silbernews

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RE:Silbergehalt der 10-Euro-Münzen sinkt drastisch

Silberjunge 10-Euro-Gedenkmünze

Sehr Leserinnen und Leser,

Bereits vergangene Woche informierten wir unsere Abonnenten darüber, dass sich bei den 10-Euro-Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland eine Änderung ergeben wird. Nach einem Schreiben der Bundesbank wird das Bundesfinanzministerium dem Bundeskabinett vorschlagen, die Legierung der 10-Euro-Gedenkmüzen von 925 Silber auf 625 Silber zu reduzieren und das Gewicht von 18g auf 16g zu senken. Der Silberanteil einer Münze wird sich daher nach diesen Plänen von 16,65 Gramm auf 10 Gramm reduzieren.

Ich habe Ihnen einen Chart auf der Basis der Preishistorien von Bloomberg erstellt, der zeigt, wie viel beim Kauf einer kanadischen Maple Leaf Silberunze für 16,65 Gramm Silber anteilig zu zahlen ist, die bislang in einer 10-Euro-Gedenkmünze enthalten sind. Auf der linken Skala ist in Prozent das entsprechende Aufgeld zu entnehmen, dass in den letzten Jahren beim Erwerb einer 10-Euro-Gedenkmünze gegenüber dem Kauf einer Maple Leaf zu zahlen war.

Derzeit liegt der Aufpreis bei nur noch rund 3 Prozent und es ist verständlich, dass wir alle nicht mehr als 5 Münzen mehr erwerben konnten. Noch vor wenigen Minuten kaufte einer meiner Freunde in Frankfurt stets 100 oder 200 Gedenkmünzen direkt bei der Landeszentralbank Frankfurt. Heute ist dies nicht mehr möglich. Der Aufpreis gegenüber einer Maple Leaf lag noch am 05. Februar 2010 bei fast 40 Prozent und Ende 2009 bei über 30 Prozent. Ich gebe zu, dass es derzeit bei dem geringen Aufschlag ja interessant ist, diese Gedenkmünzen zu erwerben. Aber die logische Konsequenz ist, dass jetzt kaum noch Material zu erhalten ist.

Ich ziehe das Fazit, dass nur in den letzten Wochen der Kauf dieser Gedenkmünze gegenüber einer reinen Silbermünze attraktiv ist. Verständlich, dass der deutsche Fiskus jetzt den Silberanteil reduzieren wird. Bei einem Silberanteil von 10 Gramm wird sich das Aufgeld gegenüber einer Maple Leaf Silberunze auf über 70 Prozent erhöhen. Wer an Silber glaubt, wie ich, der investiert in reines Silber. Nur die Hasenfüße, die in den letzten Jahren auf Deflation setzten, bevorzugen sie aufgrund des Papiergeldwertes von 10 Euro! Dafür haben sie allerdings noch vor wenigen Wochen und Monaten enorme Aufgelder gezahlt.

Financial Times Deutschland vom 13. September 2010


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Thorsten Schulte alias Silberjunge
(Chefredakteur)

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » Silberjunge

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Silbernews

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